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Die Sparkassenverbände bestätigen einen Einbruch der Zusagen für Immobilien-Darlehen um bis zu zwanzig Prozent. Das neue Gesetz zu Immobilienkrediten (Wohnimmobilienkreditrichtlinie) erhöhe die Anforderungen an Kreditnehmer, welche daraufhin schlechter zu finanzieren wären. Wesentlich weniger Kreditsuchende haben zuletzt von Kreditinstituten eine Finanzierung für ein Haus oder eine Wohnung bekommen. Als Grund benennen viele Banken und Sparkassen das neue Gesetz zu Immobilienkrediten. Nach Inkrafttreten des Gesetzes Ende März melden mehrere Sparkassenverbände einen Einbruch der Zusagen für ein Immobilien-Darlehen um zehn bis zwanzig Prozent. Das Gesetz soll den Verbraucherschutz stärken, aber neben Informationspflichten steigen aber auch die Anforderungen an die Sicherheiten der Kreditnehmer. Obwohl das Zinsniveau extrem niedrig bleibt und somit die Nachfrage nach Krediten hoch bleibt, sind die Aussichten für den Verbraucher aber immer schlechter geworden, ein Darlehen für den Erwerb oder Bau einer Immobilie zu erhalten. Euch große Finanzierungsplattformen wie Europace verbuchen einen deutlichen Rückgang der genehmigten Finanzierungen. Andere Plattformen äußern sich dazu leider wenig, weil sie wohl befürchten ihre Vermittler zu verlieren. Die Politiker sollten hier übe eine Entschärfung der Richtlinie nachdenken, da diese harten Kriterien leider selten zur Kreditvergabe führen. Kein Kredit bedeutet kein Bau, kein Bauauftrag bedeutet keine Baufirma und keine Baufirma bedeutet Arbeitslosigkeit. War das Euer Ziel liebe Politiker?
Seit 1. Januar 2016 gibt es keine KfW-Förderung 275 für Energiespeicher im Immobilienbereich mehr. Der Zuschuss von 30 % auf die Netto-Anschaffungskosten ist Geschichte. Kaum vorstellbar, wo doch die Bundesregierung erneuerbare Energien fördern will. Die Photovoltaikbranche muss in Deutschland schon enorme Umsatzrückgänge in Kauf nehmen, nun gibt man ihr den Gnadenstoß. Es ist unverständlich, wie man in Deutschland mit diesem Thema umgeht. Auf der einen Seite will man auf dem Klimagipfel als Vorreiter für erneuerbare Energien gelten und will 1 Mio. Elektroautos auf deutschen Straßen haben, kann aber die erforderliche Peripherie dafür nicht schaffen. Herr Gabriel denkt wahrscheinlich immer noch, das man ein Elektroauto an einer herkömmlichen Steckdose und eingespeister Atomenergie klimaneutral betanken kann. Auch ist es mal wieder nicht nachvollziehbar, wie man eine sinnvolle Förderung kappt, aber noch keine Idee für eine neue Förderung von Photovoltaik- und Batteriesystemen den Bauherren anbieten kann. Somit werden sich alle Bauherren nun vom Januar 2016 bis zur eventuellen Einführung eines neuen Programmes nicht für eine effiziente Selbsterzeugung und Eigennutzung von Sonnenenergie entscheiden. Vielen Dank liebe Bundesregierung!
Bei jedem Kauf, ob nun Haus oder nur Grundstück möchte das Finanzminesterium des jeweiligen Bundeslandes mitverdienen. Hier haben die Bundesländer in den vergangenen Jahren mit mehrfachen Erhöhungen der Steuersätze bei Bauherren und Käufern kräftig zugelangt. Fast alle Länder sind inzwischen bei Werten von 6,5 Prozent des Kaufpreises angekommen. Bayern und Sachsen sind hier noch die Ausnahmen von diesem Steuerunsinn. Vermutlich müssen aber Immobilienkäufer in Thüringen mit einer weiteren Erhöhung rechnen. Hier soll der Grunderwerbssteuersatz von 5,0 gleich um 1,5% erhöht werden und somit auf 6,5 Prozent steigen. Es muss dem Land Thüringen wirklich schlecht gehen, wenn er jetzt auch noch den Leuten, die sich im Land niederlassen möchten kräftig in die Taschen greift. Mit einer wesentlich geringeren Erhöhung hätte man sich nicht den Unmut der Käufer zugezogen. Auch wäre ein Stufenplan über einen größeren Zeitraum denkbar gewesen. Vielleicht gibt es ja noch ein Umdenken bei der Thüringer Landesregierung.