Erdinger Landstr.14, 85609 Dornach b. München089 20 20 839 29info@baucredit24.deBaufinanzierung in München und Umgebung

Die Sparkassenverbände bestätigen einen Einbruch der Zusagen für Immobilien-Darlehen um bis zu zwanzig Prozent. Das neue Gesetz zu Immobilienkrediten (Wohnimmobilienkreditrichtlinie) erhöhe die Anforderungen an Kreditnehmer, welche daraufhin schlechter zu finanzieren wären. Wesentlich weniger Kreditsuchende haben zuletzt von Kreditinstituten eine Finanzierung für ein Haus oder eine Wohnung bekommen. Als Grund benennen viele Banken und Sparkassen das neue Gesetz zu Immobilienkrediten. Nach Inkrafttreten des Gesetzes Ende März melden mehrere Sparkassenverbände einen Einbruch der Zusagen für ein Immobilien-Darlehen um zehn bis zwanzig Prozent. Das Gesetz soll den Verbraucherschutz stärken, aber neben Informationspflichten steigen aber auch die Anforderungen an die Sicherheiten der Kreditnehmer. Obwohl das Zinsniveau extrem niedrig bleibt und somit die Nachfrage nach Krediten hoch bleibt, sind die Aussichten für den Verbraucher aber immer schlechter geworden, ein Darlehen für den Erwerb oder Bau einer Immobilie zu erhalten. Euch große Finanzierungsplattformen wie Europace verbuchen einen deutlichen Rückgang der genehmigten Finanzierungen. Andere Plattformen äußern sich dazu leider wenig, weil sie wohl befürchten ihre Vermittler zu verlieren. Die Politiker sollten hier übe eine Entschärfung der Richtlinie nachdenken, da diese harten Kriterien leider selten zur Kreditvergabe führen. Kein Kredit bedeutet kein Bau, kein Bauauftrag bedeutet keine Baufirma und keine Baufirma bedeutet Arbeitslosigkeit. War das Euer Ziel liebe Politiker?
Die Bundesregierung hat einmal mehr Vorgaben von der Europäischen Union bekommen. Bis zum Frühjahr 2016 muss sie eine EU-Richtlinie zu Wohnimmobilienkrediten umsetzen, die den Verbraucherschutz bei Immobiliendarlehen verbessern soll. Verbraucherschützer bezweifeln allerdings, dass der vorliegende Gesetzentwurf diesem Anspruch in allen Punkten gerecht wird. Vorgesehen ist, dass die Banken die Kreditwürdigkeit der Kunden in Zukunft strenger prüfen. Außerdem sollen die Informationspflichten gegenüber ihren Kunden verschärft werden. In der Vergangenheit waren vielen Banken Fehler bei der Belehrung ihrer Kunden unterlaufen. In solchen Fällen konnten Verbraucher ihr Hypothekendarlehen zeitlich uneingeschränkt widerrufen. Hier sollen jetzt die Banken besser geschützt werden, so das ein Widerruf nur bis zu einer bestimmten First möglich ist und danach erlischt. Geplant ist ein Zeitraum von einem Jahr und 14 Tagen, um einem Vertrag zu widersprechen. Man willhier der Flut an Gerichtsverfahren Einhalt gebieten, die in den letzten Jahren überhand genommen haben.

 

Dank der niedrigen Hypothekenzinsen können viele Privathaushalte den Weg vom gemieteten Zuhause in ein Eigenheim wagen. Die Darlehensraten bleiben selbst bei größeren Finanzierungsbeträgen überschaubar, wodurch sich zahlreiche Möglichkeiten öffnen. Der Markt freut sich über diese Entwicklung, viele Bank- und Finanzierungsberater reiben sich die Hände. Denn je mehr Haushalte finanzieren können, desto mehr Abschlüsse locken.
Doch leider wird nicht immer im Sinne des Kunden beraten. Ein Kernthema ist die Höhe der Darlehensrate. Wie angedeutet wurde, fällt sie bei den meisten Finanzierungen nicht hoch aus. Somit kommen viele Personen in die Lage, eine Baufinanzierung mit einer monatlich geringen Rate zu stemmen. Allerdings sind niedrige Monatsraten keineswegs nur auf die Darlehenszinsen zurückzuführen, häufig empfehlen Berater nur die Mindesttilgung – und diese beträgt je nach Bank und Finanzierung oftmals nur ein bis eineinhalb Prozent des Darlehensbetrags. 
Gefahr einer niedrigen Tilgung während einer Niedrigzinsphase!!!
Eine niedrige Anfangstilgung hat zur Folge, dass der Abtrag der Restschuld nur langsam voran geht, d.h. selbst nach mehreren Jahren ist der Restschuldbetrag kaum niedriger als zu Beginn der Finanzierung. Dies muss zwar nicht zwangsläufig ein Problem darstellen, allerdings sollte dann gewährleistet sein, dass die Darlehensrate lange Zeit oder am besten dauerhaft niedrig bleibt.
Dieses Risiko wird gerne übersehen oder manchmal auch verschwiegen. Wer sich zum Beispiel für eine zehnjährige Zinsbindung entscheidet, dabei wenig tilgt und ergänzend keine Maßnahmen zur Zinssicherung ergreift, könnte nach Ablauf der Zinsbindung sein blaues Wunder erleben. Sollten die Marktzinsen in solch einem Fall anziehen, wird sich die Monatsrate ganz erheblich verteuern. Für manche knapp kalkulierte Finanzierungen ohne Zinssicherheit für die Anschlussfinanzierung bedeutet das meistens das Aus mit dem eigenen Zuhause und endet in einem Notverkauf oder sogar der Zwangsversteigerung.
Wir raten deshalb unseren Kunden, eine Zinssicherung vorzunehmen. Zumindest wenn kein rascher Abtrag der Restschuld vorgesehen ist, sollte diese Maßnahme nicht fehlen. Sie stellt nämlich sicher, dass die Darlehensrate langfristig niedrig bleibt und somit jederzeit mühelos aufgewendet werden kann. Sicherheit steht bei Immobilien im Vordergrund.