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Die KfW führt im Programm Energieeffizient Sanieren (151/152) zum 1. August 2015 einige Verbesserungen ein. Für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus steigt der Förderhöchstbetrag von 75.000 Euro auf 100.000 Euro je Wohneinheit. Förderfähig sind energieeffiziente Maßnahmen an Wohngebäuden, für die vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag gestellt beziehungsweise die Bauanzeige erstattet wurde. Für die Einzelmaßnahmen wird ein Tilgungszuschuss in Höhe von 7,5 Prozent eingeführt. Die Tilgungszuschüsse im Programm 151 werden um 5 Prozent erhöht. Die neuen Tilgungszuschüsse liegen je nach KfW-Effizienzhaus zwischen 12,5 Prozent und 27,5 Prozent. Objektbezogene Berechnungen können Sie nach Festlegung des Maßnahmenkataloges erhalten, wenn der Energieberater die jeweilige Effizienzklasse ermittelt hat. Eine vorherige Aussage zu der speziellen Förderhöhe ist nicht möglich.

Eigenes Kraftwerk im Haus

Für Mehrfamilienhäuser besonders geeignet sind sogenannte Mini-Blockheizkraftwerke. Sie arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Anstelle eines Heizkessels mit Brenner wird mit dem eingesetzten Brennstoff (Heizöl, Erdgas oder Biodiesel) über einen Motor oder eine Turbine Wärme und Strom erzeugt. Der selbst erzeugte Strom kann entweder im eigenen Haus verbraucht oder in das angeschlossene Stromnetz eingespeist werden Dafür erhält der Betreiber für jede Kilowattstunde einen Bonus von 5,11 Cent. Die Investitionskosten für ein Mini-BHKW betragen rund 25000 €, die jedoch förderfähig sind. Die Basisförderung liegt bei rund 7000 €. Die Anlagen erreichen Gesamtwirkungsgrade von über 90 %. Einer Entscheidung dafür oder dagegen muss stets eine konkrete Wärmebedarfsermittlung Ihres Hauses zugrunde gelegt werden.

Ökologisches Heizen

Pellethezungen sind gut ein Drittel günstiger als das Heizen mit Erdgas. Dabei werden die in zylindrische Form gepressten Sägespäne über eine Förderschnecke vollautomatisch in den Brennerraum transportiert. Anders als beim Kaminofen qualmt es nicht. Das Holz verbrennt klimaneutral; es wird nur soviel Kohlendioxyd freigesetzt, wie die Pflanze gebunden hat.

Nachteile sind allerdings, dass alle paar Monate der Aschebehälter geleert werden muss, dass Feinstaubemissionen produziert werden und die Effizienz nicht optimal ist.

Die Kosten für einen Pelletkessel belaufen sich auf ca. 10000 € bis 13000 €. Kombiniert man den Pelletkessel mit einer guten Wärmedämmung oder einer Solaranlage gibt es hohe staatliche Fördermittel. Sprechen sie uns hierauf an.

Effizientes Heizen ohne Verbrauchsstoffe

Ein sauberes, von fossilen Energiequellen unabhängiges und mit niedrigen Betriebskosten verbundenes Heizsystem sind die Wärmepumpen. Dabei wird die schon in Tiefen von 30, 50 oder 100 Metern vorhandene Erdwärme zum Heizen genutzt. Durch in die Erde eingebrachte Wärmekollektoren wird flüssiges Kühlmittel gepumpt, das die Wärme über die Rohrwände aufnimmt und in einem Wärmetauscher auf das Wasser des Heizsystems überträgt.

Die Installation einer Heizungsanlage mit einer Wärmepumpe und einer 100 Meter tiefen Erdsonde für ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 120 m²  kostet rund 20000 €. Dafür können Fördermittel bis zu 3000 € beantragt werden.

Altbewährtes Heizen

Eine höhere Energieeffizienz als bei herkömmlichen Niedertemperaturkesseln läßt sich auch durch sogenannte Brennwertkessel erreichen. In diesen wird die im Abgas enthaltene Wärme und die bei der Kondensation des Wasserdampfes freigesetzte Kondensationswärme zusätzlich energetisch genutzt. Der Wirkungsgrad der fossilen Brennstoffe Öl oder Gas wird somit um rund ein Drittel erhöht. Die Investitionskosten sind relativ gering und schwanken je nach Anbieter.

 

Wer sich für alternative Energien interessiert, für Solarenergie oder Erdwärme, für eine Pelletheizung oder die Installation einer Wärmepumpe, der wird mit unterschiedlichsten Fragen und Möglichkeiten konfrontiert. Welche alternativen Methoden sind wirklich sinnvoll? Was ist am besten und am einfachsten zu installieren? Welche Kombinationen kommen in Frage? Welche Variante ist langfristig besonders kostengünstig? Fragen über Fragen – die Antworten können letztlich nur die Fachleute der Branche finden. In jedem Fall ist ein gut ausgearbeitetes und solides energetisches Konzept nötig, um einen Neubau oder auch eine Modernisierung wirklich so aufzubauen, dass sie einerseits während der Installation bezahlbar bleibt und andererseits langfristig eine echte Kostenersparnis bringt.

Doch auch ohne spezifische Fachkenntnisse sind einige Dinge relevant, die auch der Laie beachten sollte, wenn er sich für die Nutzung alternativer Energien entscheidet. So werden vom Wirtschaftsministerium ganz unterschiedliche Methoden mit einer Förderung oder einem Zuschuss bedacht. Im Ergebnis wird ein Methodenmix aus den diversen Möglichkeiten das Mittel der Wahl sein, denn nur dann ergibt sich echtes Sparpotenzial. Eine umfassende Beratung ist hier auf jeden Fall angesagt, damit einerseits die richtigen technischen Alternativen gefunden werden, andererseits aber auch die passende Förderung aus dem Wirtschaftsministerium in Anspruch genommen werden kann. Doch es schadet nichts, auch als Laie bei den wichtigsten Fragen bezüglich der Finanzierung und der möglichen Förderungen informiert zu sein. 

In jedem Fall muss jede Förderung und jeder Zuschuss rechtzeitig und mit bestimmten Fristen beantragt werden. Die Beantragung kann auch durchaus etwas komplexer sein und längere Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb sollte man sich als Laie hier in jedem Fall kompetente Unterstützung holen, damit die gesamte Beantragung bis zur Bewilligung und Auszahlung der Zuschüsse problemlos und zügig abläuft. Schnell ist sonst eine Frist versäumt – was sich durchaus negativ auf die Förderungen auswirken kann. Von reduzierten Förderungen bis zum völligen Wegfall ist leider alles möglich, wenn während der Beantragung ein Fehler passiert. Deshalb ist es sinnvoll und sehr empfehlenswert, sich bis zu Bewilligung auf die umfassende Unterstützung und Beratung durch einen ausgewiesenen Fachmann zu berufen.

Kompetenz in der Beratung – sie ist nicht nur äußerst wichtig, man sollte als Laie auch wissen, woran man sie erkennt. Zum einen sollte der Berater entsprechende Referenzen gerade im Bereich von Fördermitteln vorweisen können. Er muss ein umfassendes Fachwissen haben, welche Förderungen es gibt und wie sie zu beantragen sind. Nur dann kann er die Unterstützung und die Kompetenz gewähren, die dieses komplexe Thema benötigt um erfolgreich abgewickelt zu werden.