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Seit 1. Januar 2016 gibt es keine KfW-Förderung 275 für Energiespeicher im Immobilienbereich mehr. Der Zuschuss von 30 % auf die Netto-Anschaffungskosten ist Geschichte. Kaum vorstellbar, wo doch die Bundesregierung erneuerbare Energien fördern will. Die Photovoltaikbranche muss in Deutschland schon enorme Umsatzrückgänge in Kauf nehmen, nun gibt man ihr den Gnadenstoß. Es ist unverständlich, wie man in Deutschland mit diesem Thema umgeht. Auf der einen Seite will man auf dem Klimagipfel als Vorreiter für erneuerbare Energien gelten und will 1 Mio. Elektroautos auf deutschen Straßen haben, kann aber die erforderliche Peripherie dafür nicht schaffen. Herr Gabriel denkt wahrscheinlich immer noch, das man ein Elektroauto an einer herkömmlichen Steckdose und eingespeister Atomenergie klimaneutral betanken kann. Auch ist es mal wieder nicht nachvollziehbar, wie man eine sinnvolle Förderung kappt, aber noch keine Idee für eine neue Förderung von Photovoltaik- und Batteriesystemen den Bauherren anbieten kann. Somit werden sich alle Bauherren nun vom Januar 2016 bis zur eventuellen Einführung eines neuen Programmes nicht für eine effiziente Selbsterzeugung und Eigennutzung von Sonnenenergie entscheiden. Vielen Dank liebe Bundesregierung!

 

Die KfW führt im Programm Energieeffizient Sanieren (151/152) zum 1. August 2015 einige Verbesserungen ein. Für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus steigt der Förderhöchstbetrag von 75.000 Euro auf 100.000 Euro je Wohneinheit. Förderfähig sind energieeffiziente Maßnahmen an Wohngebäuden, für die vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag gestellt beziehungsweise die Bauanzeige erstattet wurde. Für die Einzelmaßnahmen wird ein Tilgungszuschuss in Höhe von 7,5 Prozent eingeführt. Die Tilgungszuschüsse im Programm 151 werden um 5 Prozent erhöht. Die neuen Tilgungszuschüsse liegen je nach KfW-Effizienzhaus zwischen 12,5 Prozent und 27,5 Prozent. Objektbezogene Berechnungen können Sie nach Festlegung des Maßnahmenkataloges erhalten, wenn der Energieberater die jeweilige Effizienzklasse ermittelt hat. Eine vorherige Aussage zu der speziellen Förderhöhe ist nicht möglich.

 

Die KfW-Bank erhöht ab 11. September 2015 die Zinskonditionen für Energieeffizientes Bauen (KfW 70) um 0,5 % auf 1,5 % Sollzins bei 10 Jahren. Somit soll das KfW 70-Effizienzhaus nicht mehr weiter gefördert werden. Somit ist eine 10-jährige Bankkondition günstiger als das umständlich zu beantragende KfW-Darlehen. Architekten und Baufirmen wird es freuen, da sie bei gleicher Bauweise keine KfW-Online-Anträge ausfüllen müssen und die baubegleitende Dokumentation durch den Energieberater weg fällt. Einen Förderzuschuss gab es noch nie beim KfW 70-Haus und jetzt versetzt die KfW-Bank diesem Darlehen endgültig den Todesstoß durch die se extreme Konditionserhöhung. Dadurch sind jetzt nur noch KfW 55 und KfW 40 im Programm "Energieeffizient Bauen" (153) bis zum 31.03.2016 förderfähig. Da das bisherige KfW-Wohneigentumsprogramm 124 zinstechnisch nicht mehr interessant war, werden sich viele Bauherren überlegen, bis zum 1.4.2016 überhaupt noch KfW-Darlehen in Anspruch zu nehmen, wenn sie nicht in die förderfähigen Programme fallen. Ab April 2016 werden dann zu anderen Bedingungen nur noch KfW 55, 40 und 40 plus gefördert und bezuschusst. Die Anzahl der Neubauten bei Effizienzhäusern 55 und 40 wird zunehmen und auch der Passivhäuser. Für die Bauherren heißt es dann auch höhere Baukosten, um dieses Energieniveau zu erreichen. Baufirmen müssen sich dann auch zunehmend auf neue Baumaterialien und stärkere Dämmung einlassen. 2016 wird dadurch viele Veränderungen im Neubau mit sich bringen! Wir beraten Sie hierzu gern, welche Förderungen und Zuschüsse Sie auch dann noch erhalten können. Holen auch Sie sich bis zu 27.000 € an staatlichen Hilfen!