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Guter Zeitpunkt für die Anschlussfinanzierung

 

Künftige Bauherren können das Zinstief der EZB, das auch auf den Rentenmarkt durchschlägt, für die Immobilienfinanzierung nutzen. Wer eine Anschlussfinanzierung in den nächsten 12 bis 60 Monaten benötigt oder in dieser Zeit einen Neubau plant, könnte das Zinstief für die Aufnahme eines Forward-Darlehens nutzen. Hierbei werden die gegenwärtig niedrigen Zinsen für das künftige Hypothekendarlehen festgeschrieben, lediglich ein geringer Aufschlag wird fällig. Im Juni 2012 liegt dieser anbieterabhängig ab dem 13. Monat zwischen 0,01 bis 0,04 Prozent pro Monat. Somit würde dies für ein in 24 Monaten auslaufendes Darlehen einen Zinsaufschlag von 0,12 bis 0,48 % bedeuten und kann bei entsprechendem Auslauf für 10 Jahre unter 3 % liegen. Bauherren sichern sich damit die aktuellen Finanzierungskonditionen für ihr künftiges Vorhaben, was keinerlei Bereitstellungszinsen oder Gebühren kostet. Lediglich der Darlehensvertrag wird jetzt schon unterschrieben, der Umschuldungstermin kann bis auf fünf Jahre in die Zukunft verschoben werden. Nutzen Sie jetzt die Gunst der Stunde und sichern Sie Ihre Zinsen von morgen mit einem Forwarddarlehen ab.

Schon im Jahr 2010 wurde eine Baufinanzierung extrem günstig, infolge der weltweiten Finanzkrise waren die EZB-Zinsen schon im Mai 2009 auf ein Prozent abgesenkt worden. Wer seit 2010 recht schnell den Traum vom Eigenheim verwirklichen wollte und damals eine Immobilienfinanzierung aufnahm, schien spätestens ab Frühjahr 2011 richtig gehandelt zu haben, denn die EZB hob zwischenzeitlich die Zinsen wieder an. Um die Inflation zu bekämpfen, sollte das historische Zinstief schnell überwunden werden. Die europäischen Zentralbanker hoben den EZB-Leitzins im April und Juli 2011 um jeweils 0,25 Prozent an, sodass er im Sommer vorigen Jahres bei 1,5 Prozent stand. Die Kehrtwende erfolgte im Zuge der sich verschärfenden Eurokrise, bereits im Herbst 2011 wurden die Zinsanhebungen wieder zurückgenommen. Gegenwärtig verleiht die Europäische Zentralbank wie schon seit 2009 Geld an andere Banken zum historisch niedrigen Zins von einem Prozent. Wer als Eigenheimfinanzierer zwischenzeitlich um die Kosten gezittert hatte, konnte durchatmen. Allerdings waren erstaunlicherweise die Hypothekenzinsen auch im Jahr 2011 kaum gestiegen, als hätte der Markt die Entwicklung vorausgeahnt. Dennoch empfehlen Experten, sich dieses Mal das Zinstief zu sichern. Ob eine Baufinanzierung in den kommenden Jahren so günstig bleibt, ist schwer abzuschätzen.

 

 

Das historische Zinstief, welches die EZB im Gleichklang mit anderen internationalen Notenbanken vorgibt, hält vorläufig an. Für die Immobilienfinanzierung bedeutet das weiterhin äußerst günstige Konditionen, da die Bauzinsen der Vorgabe der EZB und damit dem Zinstief folgen. Es war in Deutschland seit Jahrzehnten nicht so günstig, eine Baufinanzierung in Angriff zu nehmen. Ein Indiz für die sinkenden Zinsen sind Renditen für deutsche Bundesanleihen, die aufgrund ihrer Sicherheit von den Anlegern aufgenommen werden. Gegenwärtig wird nahezu jeder Preis für sichere Anlagen gezahlt, entsprechend dieser Risikoscheu hat sich der Renditeabstieg von Bundesanleihen im Mai 2012 noch beschleunigt. Er betrifft alle Laufzeiten, bei zweijährigen Anleihen schwanken die Zinsen bereits um die Nulllinie. Für die zehnjährigen Anleihen zahlen die Anleger 1,13 Prozent, die Ein-Prozent-Marke wird ins Visier genommen. Das Zinstief am deutschen Rentenmarkt erreicht somit japanische Verhältnisse. Daraus schließen Analysten, dass auch die Immobilienfinanzierung weiter so preiswert bleiben wird wie in den letzten zwei Jahren.