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Die Bundesregierung hat einmal mehr Vorgaben von der Europäischen Union bekommen. Bis zum Frühjahr 2016 muss sie eine EU-Richtlinie zu Wohnimmobilienkrediten umsetzen, die den Verbraucherschutz bei Immobiliendarlehen verbessern soll. Verbraucherschützer bezweifeln allerdings, dass der vorliegende Gesetzentwurf diesem Anspruch in allen Punkten gerecht wird. Vorgesehen ist, dass die Banken die Kreditwürdigkeit der Kunden in Zukunft strenger prüfen. Außerdem sollen die Informationspflichten gegenüber ihren Kunden verschärft werden. In der Vergangenheit waren vielen Banken Fehler bei der Belehrung ihrer Kunden unterlaufen. In solchen Fällen konnten Verbraucher ihr Hypothekendarlehen zeitlich uneingeschränkt widerrufen. Hier sollen jetzt die Banken besser geschützt werden, so das ein Widerruf nur bis zu einer bestimmten First möglich ist und danach erlischt. Geplant ist ein Zeitraum von einem Jahr und 14 Tagen, um einem Vertrag zu widersprechen. Man willhier der Flut an Gerichtsverfahren Einhalt gebieten, die in den letzten Jahren überhand genommen haben.
Seit 1. Januar 2016 ist die verschärfte Regelung der Energieeinsparverordnung (EnEV) für den Neubau in Kraft getreten. Diese sind Teil der seit Mai 2014 geltenden EnEV, wurden aber erst jetzt 2016 in einem zweiten Schritt umgesetzt. Der maximal zulässige Primärenergiebedarf (Heizenergie plus Energieaufwand für Gewinnung und Transport der Energieträger) der Neubauten liegt nun um 25 Prozent unter der bisher geltenden Grenze. Der Wärmeverluste der Gebäudehülle muss nun um 20 Prozent geringer ausfallen als bisher. Für alle Häuslebauer bedeutet das, dass neue Häuser noch besser gedämmt und noch effizienter beheizt werden müssen als bisher. Das ist in der Regel auch mit höheren Kosten verbunden. Die Neuregelung betrifft alle Häuser, für die ab dem 1. Januar 2016 ein Bauantrag gestellt wird. Wer noch bis Ende 2015 den Bauantrag oder -anzeige einreicht hatte und erst in 2016 anfängt zu bauen, kann auch noch nach den alten EnEV-Regeln bauen. Immobilienkäufer oder Bauherren sollten bei Neubauangeboten deshalb genau prüfen, welchen Standard sie für welchen Preis bekommen. Durch gezielte Beratung und Einsatz neuer Bautechniken und Baustoffe kann man diese neue Hürde gut nehmen. Fragen Sie unsere Spezialisten von BauConcept24 nach energiesparenden Bauweisen und lassen Sie sich hier alle Förderungen und Zuschüsse aufzeigen. Dann senken Sie eher Ihre Baukosten und müssen nicht mit Preissteigerungen kalkulieren.

 

Dank der niedrigen Hypothekenzinsen können viele Privathaushalte den Weg vom gemieteten Zuhause in ein Eigenheim wagen. Die Darlehensraten bleiben selbst bei größeren Finanzierungsbeträgen überschaubar, wodurch sich zahlreiche Möglichkeiten öffnen. Der Markt freut sich über diese Entwicklung, viele Bank- und Finanzierungsberater reiben sich die Hände. Denn je mehr Haushalte finanzieren können, desto mehr Abschlüsse locken.
Doch leider wird nicht immer im Sinne des Kunden beraten. Ein Kernthema ist die Höhe der Darlehensrate. Wie angedeutet wurde, fällt sie bei den meisten Finanzierungen nicht hoch aus. Somit kommen viele Personen in die Lage, eine Baufinanzierung mit einer monatlich geringen Rate zu stemmen. Allerdings sind niedrige Monatsraten keineswegs nur auf die Darlehenszinsen zurückzuführen, häufig empfehlen Berater nur die Mindesttilgung – und diese beträgt je nach Bank und Finanzierung oftmals nur ein bis eineinhalb Prozent des Darlehensbetrags. 
Gefahr einer niedrigen Tilgung während einer Niedrigzinsphase!!!
Eine niedrige Anfangstilgung hat zur Folge, dass der Abtrag der Restschuld nur langsam voran geht, d.h. selbst nach mehreren Jahren ist der Restschuldbetrag kaum niedriger als zu Beginn der Finanzierung. Dies muss zwar nicht zwangsläufig ein Problem darstellen, allerdings sollte dann gewährleistet sein, dass die Darlehensrate lange Zeit oder am besten dauerhaft niedrig bleibt.
Dieses Risiko wird gerne übersehen oder manchmal auch verschwiegen. Wer sich zum Beispiel für eine zehnjährige Zinsbindung entscheidet, dabei wenig tilgt und ergänzend keine Maßnahmen zur Zinssicherung ergreift, könnte nach Ablauf der Zinsbindung sein blaues Wunder erleben. Sollten die Marktzinsen in solch einem Fall anziehen, wird sich die Monatsrate ganz erheblich verteuern. Für manche knapp kalkulierte Finanzierungen ohne Zinssicherheit für die Anschlussfinanzierung bedeutet das meistens das Aus mit dem eigenen Zuhause und endet in einem Notverkauf oder sogar der Zwangsversteigerung.
Wir raten deshalb unseren Kunden, eine Zinssicherung vorzunehmen. Zumindest wenn kein rascher Abtrag der Restschuld vorgesehen ist, sollte diese Maßnahme nicht fehlen. Sie stellt nämlich sicher, dass die Darlehensrate langfristig niedrig bleibt und somit jederzeit mühelos aufgewendet werden kann. Sicherheit steht bei Immobilien im Vordergrund.